Das war die Ybbstaler Narzissenblüte 2017

Narzissen verzückten in vielen Facetten

Narzissen-Bier, Narzissen-Wandertag, Narzissen-Schmieden: Das Ybbstal stand am vergangenen Wochenende im Bann der schneeweißen, raren Bergnarzisse. Die Gemeinden Lunz am See, Göstling an der Ybbs, St. Georgen am Reith, Hollenstein an der Ybbs und Opponitz organisierten den blütenreichen Festreigen „Ybbstaler Narzissenblüte“ zum dritten Mal. Höhepunkte waren das musikalische Auftaktfest auf der Lunzer Seebühne, das Konzert zur Narzissenblüte im Schloss Seehof sowie der Opponitzer Narzissen-Wandertag, der am Sonntag vorbei an prachtvollen Narzissenwiesen führte.

„Aufgrund des durchwachsenen Wetters am Samstag und Sonntag kamen wir nicht ganz an die Besucherzahlen der vergangenen beiden Jahre heran. Es war aber ein stimmungsvolles, überaus facettenreiches Fest – und eine tolle Werbung für unsere Region“, fasste Barbara Eigner, Ideengeberin hinter der „Ybbstaler Narzissenblüte“, zusammen.

Beim Auftaktfest auf der Lunzer Seebühne präsentierte der Lunzer Tourismusverein die neueste Figur, die aus Krepp-Papiernarzissen gesteckt wurde: einen Wanderschuh, der für das Bergsteigerdorf Lunz am See steht. Moderator und Gärtner Hannes Käfer führte humorvoll durch das Programm, die Tanzgruppe von Manu Mayr, ein Klarinetten-Ensemble und die Lunzer Schuhplattler entzückten bei der Darbietung des Stücks „Das Lunzer Einhorn“. Musikalisch begeisterten das „Lackenhofer Dreier-Blech“ sowie die Gruppe „SpielbeREITH“ aus St. Georgen am Reith. Tags darauf veranstaltete der Lunzer Musikverein das Konzert zur Narzissenblüte im historischen Ambiente von Schloss Seehof – mit Film- und Marschmausik.

In Hollenstein an der Ybbs konnten die Besucher im Treffenguthammer mit der Hollensteiner Schmiederunde Narzissen schmieden und E-Bikes von „E-Mobility“ ausprobieren. Beim Opponitzer Narzissenwandertag hatten Tourismusvereinsobmann Markus Felber und seine emsigen Helfer eine aussichtsreiche Strecke ausgeschildert. Bei den Labstationen tischten die Opponitzer regionale Köstlichkeiten auf und bei der Schluchtenhütte zapfte die neue Betreiberin Berit Picker mit Braumeister Peter Bruckner, Bürgermeister Johann Lueger und Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger das Narzissen-Bier an.

„Das Naturschauspiel der blühenden Narzissenwiesen ist noch kurze Zeit zu bestaunen. Ein Ausflug ins Ybbstal lohnt sich“, sagt Barbara Eigner. Unterdessen bereiten sich die Ybbstal-Gemeinden auf das nächste gemeinsame Fest vor: Am Samstag, 17. Juni, eröffnet Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf dem Festgelände in Opponitz den Ybbstalradweg.