Ein kulinarischer Abend im Birnengarten

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Bestes Wetter und viele Überraschungen

Sammeln, Kosten, stromlos Kochen, Staunen und Genießen – das erwartete die Gäste vergangenen Samstag bei den Mostviertler Feldversuchen in der Mostelleria in Öhling.

Zum zweiten Mal nach 2019 luden Spitzenköchin Theresia Palmetzhofer (Gasthaus zur Palme, Neuhofen/Ybbs) und Gastgeberin Doris Farthofer (Destillerie Farthofer) gemeinsam in den größten Birnengarten Europas. Die 50 Gäste erlebten dabei einen außerordentlichen Abend voller Kreativität und regionaler Wertschätzung.

Ein sommerlicher Abend voller regionaler Überraschungen

Nach einer kurzen Begrüßung in der Mostelleria und anschließendem gemeinsamen Spaziergang in den Birnengarten wurden die interessierten Gäste in Gruppen aufgeteilt und für etwa zwei Stunden zum Mitarbeiten und Entdecken eingeladen: Dazu zählte Birnen klauben, Äste zwicken, Birnenblätter und Kräuter sammeln sowie Butter schlagen.

Aus den Birnen wurde im Anschluss Saft gepresst, die Birnenblätter wurden eingelegt und aus den Ästen wurden „Steckerl“ geschnitzt. Dazwischen konnten sich die Gäste an der im Birnengarten aufgestellten „Farthofer Bar“ mit gespritztem Most sowie Shrub aus in Essig eingelegten und gezuckerten Birnen oder Himbeeren erfrischen.

Forelle, Saibling & Birnenblätter Maki

Um 18 Uhr nahmen die Gäste an der vorbereiteten Tafel mit herrlichem Ausblick zum Sonntagberg Platz, um den ersten Gang zu genießen: die Birnenblätter wurden zu Birnen-Maki, mit Emmer-Reis, Birnenmus und einem besonderen Schafkäse aus dem Mostviertel „Griawige Greta“. Zum zweiten Gang mit der roh-marinierten Forelle wurde ein flüssiger Feldversuch von Doris Farthofer – ein Mostello mit Kren – kredenzt.

Zum Emmerreis-Risotto wurde ein sehr reifer Wein vom Demeterweingut Nikolaihof serviert. Danach folgte der Saibling am Birnensteckerl. Zum Dessert war es bereits dunkel geworden – aber die Malzeis-Panna Cotta kam auch im Kerzenschein perfekt zur Geltung. Dazu hat sich  „Barkeeper“ Florian Haselberger von der Destillerie einen „R55“ einfallen lassen, zudem wurde der Cocktail B52 auf mostviertlerisch zubereitet und von jedem Gast selbst angezündet.

Zum Abschluss gab es von den beiden Gastgeberinnen noch ein Geschenk: einen gemälzten Roggen für zuhause, aus dem sich zum Beispiel Malzsirup machen lässt.

Ein Konzept, das sich bewährt

Gastgeberin Doris Farthofer freute sich über den tollen Anklang, den die Veranstaltung bei den Gästen fand: „Es ist einfach toll, gemeinsam zu experimentieren und dabei sämtliche Bestandteile des Mostbirnbaumes zu verwenden. Ganz besonders freute es mich, dass die Gäste so eifrig dabei waren“.

Für Theresia Palmetzhofer sind die Feldversuche „eine tolle Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Mit den Mostviertler Feldversuchen haben wir eine große, gemeinsame Spielwiese – und die Gäste sind auch um eine kulinarische Erfahrung reicher“, erklärt die Haubenköchin.

Details zu den weiteren Terminen und alles Wissenswerte rund um die Mostviertler Feldversuche unter www.feldversuche.at.

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