Sonnwendfeuer am Panoramahöhenweg: Feuer am Berg

Mehr als zwanzig Bergfeuer tauchen die Gipfel des Panoramahöhenweges zur Sommer-Sonnenwende in sanftes Licht und lassen das feurige Brauchtum aufleben

Ein feuriges Spektakel ereignet sich am Panoramahöhenweg Jahr für Jahr zur Sommer-Sonnenwende. Am Samstag Abend, pünktlich um 22 Uhr, werden zeitgleich über zwanzig Feuerstellen entzündet. Ein romantisches wie genussvolles Erlebnis mit Aussicht.

Wie eine glühende Perlenkette legt sich der Panoramahöhenweg in der Nacht der Sommersonnenwende über die Hügel des Mostviertels. Dann gehen beim Sonnwend-Spektakel „Feuer am Berg“ mehr als zwanzig Feuerstellen zeitgleich in Flammen auf. Begleitet wird das feurige Treiben von zahlreichen Festen und Feiern.

Feuer und Flamme: das Brauchtum

In und um die Dörfer des Panoramahöhenweges – von Sonntagberg über St. Leonhard/Walde, Windhag und Randegg bis Ybbsitz – wird das alte Brauchtum mit Leidenschaft gepflegt, dessen Wurzeln bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. Die lodernden Flammen sollen böse Dämonen, Krankheiten, Viehschaden und Missernte abwehren.

Bläserklänge und Schofkasbrot zur Einstimmung

Nicht nur das Feuer soll die Dämonen abwehren – auch die Klänge der Musikanten und das Angebot an regionalen Köstlichkeiten stimmen die genusssüchtigen Geister gutmütig. Vom Schofkasbrot bis zum Sonnwendkrapfen bieten die Bäuerinnen der Region allerlei Schmankerln zum Verkauf an.