Ob nun vor Jahrhunderten oder in neuerer Zeit: Der Weinbau hat im Traisental die Landschaft geprägt. Kleine Terrassenweingärten wechseln mit weiten Ebenen, in denen Obst und Gemüse gedeihen. Zwischen den sanften Weinhügeln liegen malerische Dörfer, deren Kirchturmspitzen aus dem Rebenmeer herausragen
Das Traisental ist ein breites Flusstal mit geschichtsträchtigen Orten wie Traismauer und Herzogenburg und liegt am südlichen Ufer der Donau. Vis-à-vis befinden sich die Stadt Krems, die nördlich der Donau gelegenen Teile des Kremstales und das Weinbaugebiet Wagram. Die Flussebene ist dem Acker- und Obstbau vorbehalten, speziell den Apfelkulturen, während Weinbau auf den Hängen, die nach Westen zum Dunkelsteinerwald und nach Osten zum Venusberg sanft ansteigen beheimatet ist. Am linken Ufer der Traisen, bei Nußdorf in Donaunähe, finden sich Weingärten auf breit angelegten Böschungsterrassen, die nach Süden hin bei Reichersdorf, Getzersdorf und Inzersdorf deutlich schmäler werden.