Das milde Mostviertel

Wie ein großer Obstgarten präsentiert sich das milde Mostviertel nahe der Donau als Reiseziel für Genießer.

Hier ist die Heimat der Mostbarone und Schnapsbrenner, der Winzer und Bauern. Im „milden“ Mostviertel liegt auch St. Pölten, die Landeshauptstadt Niederösterreichs.

Im Land der Mostbirnbäume

Im Westen des Mostviertels, dort, wo sich die 200 km lange Moststraße über sanfte Hügel schlängelt, liegt das „Land der Mostbirnen“. Die Mostviertler Mostbirnen gedeihen zum großen Teil auf hochstämmigen Bäumen, die inmitten von Streuobstwiesen stehen. Sie prägen seit Jahrhunderten die Landschaft und das Leben im milden Mostviertel. Genießer schätzen die hochwertigen Birnenmoste und edlen Brände.

Von Wein, Dirndln und Elsbeeren

Weintrauben – vorwiegend der Sorte „Grüner Veltliner“ – wachsen im Weinbaugebiet Traisental-Donau. Südlich der Weinregion Wachau gelegen, ist das 770 Hektar große Traisental für Kenner längst schon mehr als ein Geheimtipp.

Im Pielachtal sprießen rote Wildfrüchte, die Dirndln. Die Früchte des Gelben Hartriegels wachsen auf Sträuchern, die im März leuchtend gelb blühen. Aus den süß-sauren Dirndln stellen die Pielachtaler allerlei Spezialitäten her: Säfte, Marmeladen oder würzig eingelegte „Pielachtaler Oliven“.

Fruchtbare Felder, sanft geschwungene Hügel, blühende Wiesen und Almen erfreuen Wanderer und Radfahrer im Melker Alpenvorland. In der Region Dunkelsteinerwald am Südufer der Donau gedeihen viele Wildrosen. Aus ihren Blüten und aus den Früchten, den Hagebutten, entstehen verschiedene Köstlichkeiten.

Im Zentrum liegt die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten, eine rege Kulturstadt. Barock und Jugendstil prägen das Stadtzentrum, im Regierungsviertel und Kulturbezirk überrascht zeitgenössische Architektur.

Die Region östlich von St. Pölten ist durch ihre Elsbeer-Spezialitäten als Elsbeerreich bekannt. Die rötlich-braunen Früchte wachsen auf hohen Bäumen, von denen viele schon über hundert Jahre alt sind.