Mostviertler Feldversuche, © weinfranz.at

Ein Feldversuch zwischen Palmen, Birnen und Steckerlfisch

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Fr, 13. September 2019 | Theresia Palmetzhofer & Doris Farthofer | Öhling

Am 13. September 2019 luden Theresia Palmetzhofer und Doris Farthofer im Rahmen der Mostviertler Feldversuche interessierte Gäste zum gemeinsamen Experimentieren in den Birnengarten der Mostelleria in Öhling. Dabei wurde gesammelt, verkostet, stromlos gekocht, gestaunt und genossen.

Nach einer kurzen Begrüßung von Doris Farthofer (Destillerie Farthofer) und Andreas Purt (Geschäftsführer Mostviertel Tourismus) wurde ein „Mostello“ als Aperitif kredenzt. Danach wurde gemeinsam ein nicht alltägliches Menü vorbereitet. Neben wunderbar knusprigem Malzbrot und in Essig eingelegten Birnenblättern konnten sich die Gäste auch an gschmackigen Saucen – zubereitet per umfunktionierter Akkubohrmaschine - freuen.

Ein Königreich für eine Palme

Wunderbar erfrischend wirkte der dazu servierte „Birnen Shrub“, darauf folgte eine marinierte Forelle, die von den Gästen per Hand filetiert wurde, im Ensemble mit einem Wiesenkräuter-Salat und Forellenkaviar. Überhaupt stand das Miteinander im Zentrum, ausgelassen und fröhlich wurden die kulinarischen Schätze des Mostviertels gemeinsam zubereitet.

Es folgte eine Flusskrebssuppe mit Wurzelgemüse, Zitronenbasilikum und frischen Kriecherln. Die Flusskrebse waren dabei nicht nur für den Geschmack der Suppe verantwortlich, sondern waren auch das dekorative Highlight des Abends. Apropos Hingucker: Große Steckerlfische auf Palme-Art landeten gemeinsam mit Mostviertler Erdäpfeln und Karfiol als Hauptspeise auf dem Teller. Winzer Viktor Fischer aus dem Traisental sorgte im Übrigen für die passende Weinbegleitung zu den kreativen Speisen.

Hochprozentiges zum Abschluss

Den Abschluss machte dann das fast schon zum „Signature Dish“ avancierte „Malzeis“ mit weißem Schokomousse und Kriecherln. Nicht nur optisch wunderschön anzusehen, sondern eine traumhafte Kombination von süßen und sauren Aromen, begleitet von Farthofers Roggen Whiskey, der ohnehin wie gemacht für dieses Gericht erscheint.

Den knapp 30 Teilnehmern blieb an diesem stimmigen Nachmittag viel Zeit, um gemeinsam zu kochen, Erfahrungen auszutauschen und zu genießen. Zurückgeblieben sind neue Eindrücke am Gaumen, angeregte Gespräche und der herrliche Blick über die Hügel des Mostviertels. „So bleiben die Feldversuche nachhaltig in Erinnerung“, freute sich Gastgeberin Theresia Palmetzhofer über die aktive Teilnahme und den positiven Zuspruch der Gäste.

Tipp: Beim nächsten Feldversuch begibt sich Spitzenkoch Mike Nährer (Gasthaus Nährer, Traisental) am Freitag, 27. September im Naturpark Ötscher-Tormäuer auf die Suche nach dem Geschmack des Ötschers:  i www.mostviertel.at/kalte-fuesse.

Details zu den weiteren Terminen und alles Wissenswerte rund um die Mostviertler Feldversuche unter www.feldversuche.at.