Köstliche Früchte: Pielachtaler Dirndl

Fruchtiger Dirndl-Genuss lädt ins Mostviertler Pielachtal, genauer gesagt ins „Tal der Dirndln“.

Die Dirndl ist Symbol für den Reichtum des Pielachtals. Aus den süß-sauren Früchten stellen die Pielachtaler allerlei kulinarische Spezialitäten her.

Die Kornelkirsche – pielachtalerisch „Dirndl“ – wächst auf etwa 6 bis 8 Meter hohen Stauden, die wie kleine Bäume ausschauen und sonnige Standorte lieben. Ins Auge stechen die Dirndlstauden vor allem im März/April, wenn sie als erste goldgelb blühen. Im Spätsommer bis Herbst reifen die Dirndln heran, in der Größe von Hagebutten und in vielen Rottönen.

Verkosten und Feiern

Aus den süß-sauren, Vitamin-C-reichen Dirndln stellen die Pielachtaler allerlei Spezialitäten her: Säfte, Marmeladen, Edelbrände, Schokolade, Torten oder würzig eingelegte „Pielachtaler Oliven“. Sogar schmückende Ketten aus Dirndlkernen und wärmende Dirndlkissen finden sich im Sortiment. Auch in den örtlichen Restaurants und Gasthöfen kommen oft Dirndl-Spezialitäten auf den Tisch. Festlicher Höhepunkt ist jedes Jahr im Herbst der 2-tägige Dirndlkirtag, der tausende Besucher ins Pielachtal lockt.

Im Tal der Dirndln

Das Mostviertler Pielachtal ist bekannt für die roten Dirndl-Früchte und die daraus geschaffenen Dirndl-Spezialitäten – nicht umsonst wird das Pielachtal häufig auch liebevoll als „Dirndltal“ oder „Tal der Dirndln“ bezeichnet. Im Pielachtal gedeihen viele verschiedene „Dirndln“. Seit Jahren werden ausgewählte autochtone Dirndl-Sorten vermehrt und wieder im Tal ausgepflanzt. Die Bilderbuchlandschaft lässt sich beim Wandern oder bei Fahrten mit der Mariazellerbahn erkunden.