Wandern rund um den Dürrenstein - ursprünglicher geht's nicht
An der Südseite des Dürrenstein befindet sich einer der letzten Urwälder Europas. Seit der letzten Eiszeit wurde in diesem Gebiet nicht eingegriffen, und seit 1875 ist auch die forstliche Nutzung untersagt. Der damalige Besitzer Albert Rothschild wollte den Wald ungestört lassen und legte so den Grundstein für den Erhalt des heutigen UNESCO-Weltnaturerbes - das Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal.
Durch das Gebiet führen Wege, die in die Thematik einführen, etwa der Eulenweg und der Moorweg. Besonders empfehlenswert sind Führungen mit ausgebildeten Rangern. 2021 wurde auch das „Haus der Wildnis“ in Lunz am See eröffnet, wo eine interaktive Ausstellung die Besonderheiten des Gebiets veranschaulicht. Ein Besuch lohnt sich!
Aber beschilderte Wanderwege führen auch auf die aussichtsreichen Gipfel und idyllischen, ruhigen Almwiesen. Nach dem Erklimmen von Dürrenstein- oder Notengipfel winken Einkehr und Nächtigung in der Ybbstalerhütte. Großer Hühnerkogel und Kleines Hirzeck sind weitere Wanderziele. Für Fortgeschrittene empfiehlt sich die durchaus herausfordernde Alpin-Tour Hochkar-Dürrenstein-Ötscher. Entlang der Tour warten herrliche Ausblicke über das gesamte Alpenvorland: vom Gesäuse bis zum Hochschwab.