Wasser marsch!

Auf gut ausgebauten Wegen zu oder sogar in Wasserfällen wandern!

Wanderbare Wasserfälle: Wo man im Mostviertel das imposante Naturschauspiel aus der Nähe beobachten kann.

Beinahe wie mit dem Kamm gezogen durchziehen die Bergflüsse und -bäche das Mostviertel von Süden nach Norden, von den Alpen zur Donau. Weite Täler haben sie in die hügeligen Voralpen gegraben, wo sie gemächlich Richtung Donau ziehen. In den Bergen hingegen sind sie noch jugendlich wild, haben enge Schluchten ins Gestein genagt und stürzen in wilden Kaskaden den Fels hinunter. Wunderbare Naturschauspiele ergeben sich da, und vor allem im wasserreichen Frühjahr werden die  Wanderer von so manchem Sprühregen empfangen.

Die wilden Wasser der Ötschergräben

Eine der schönsten und an spektakulären Wasserfällen reichsten Wanderungen in den Ostalpen ist der Weg durch die Ötschergräben. Das war sogar im Biedermeier bekannt: Den Lassingfall ließ man damals durch eine Klause künstlich aufstauen, um noch mehr Wasser die Felsen hinunterschicken zu können. Von einem Pavillon konnte das zahlende Publikum dann dem donnernden Wassersturz zusehen. Heute darf der Lassingfall frei fallen, und man weiß gar nicht, ob er, der Mirafall oder der Schleierfall das schönere Naturereignis ist.

Weitere Fälle

Nicht weit von den Ötschergräben stürzt sich der Tefflingbach 120 m tief in die Erlauf. Als Wanderer ist man hautnah dran – einer der schönsten Wasserfallsteige Österreichs begleitet den Bach in die Tiefe.

In Göstling kann ebenfalls ein Bach beim Fallen eskortiert werden: Die Wanderung durch die Kogler Wasserfälle beginnt beim Tourismusbüro. Weitere lohnenswerte Wege zu Wasserfällen sind am Muckenkogel in Lilienfeld (Kolmer Wasserfallsteig), in  St. Georgen an der Leys (Kendler Wasserfall) und in Hohenberg (Schleierwasserfall) zu erleben.

Zu Wasserfällen wandern