Wandern in den Ötschergräben, © Mostviertel tourismus, weinfranz.at

Weitwandern im Mostviertel

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Mehrtägige Wanderungen an Römerweg, Ötscher-Rundwanderweg oder Pielachtaler Rundwanderweg lassen die Natur mit anderen Augen wahrnehmen.

Den Wind im Gesicht, die Steine unter den Füßen spüren. Mit Einheimischen ins Gespräch kommen und die Natur entdecken. Zur Ruhe kommen. All das erleben aufmerksame Wanderer bei einer Wanderung entlang eines Weitwanderweges.

Durchs Mostviertel führen mehrere österreichische und europäische Weitwanderwege: Der Nordalpenweg (Weg 01), der Voralpenweg (Weg 04), der Nord-Süd-Weg (Weg 05), der Mariazellerweg (Weg 06), der Eisenwurzenweg (Weg 08) sowie der Fernwanderweg 04 von Gibraltar nach Kreta.

Der Pielachtaler Rundwanderweg Nr. 652

Zu einladenden Wirtshäusern, vorbei an sehenswerten Marterln, Bildstöcken und Kapellen und in einem gewissen Respektabstand zur Pielach führt der große Pielachtaler Rundwanderweg Nr. 652. Er ist 115 km lang und führt in individuell gestaltbaren Etappen durch acht Gemeinden des Dirndltals. Entlang des Weges genießt man prächtige Ausblicke auf den nahen Ötscher, das Waldviertel und die Pielach. An einigen Stellen treffen sich der Weg und der Fluss. Rast- und Badeplätze säumen die Strecke.

Ötscher-Rundwanderweg

Ergänzend zum bestehenden Ötscher Rundwanderweg 277 wurde ein weiterer Ötscher Rundwanderweg ausgearbeitet. Er verläuft auf bestehenden Wegen, hat aber seinen Ausgangs- und Endpunkt am Mariazellerbahn-Bahnhof Laubenbachmühle in Frankenfels. Der Weg ist - je nach Kondition - in etwa 10 Etappen zu bewältigen.

Der Römerweg im Melker Alpenvorland

Auf den Spuren der einstigen Weltmacht wandert man auf dem 96 Kilometer langen Römerweg im Melker Alpenvorland. 14 Meilensteine am Weg beleuchten die Erfindungen und Leistungen der Römer. Die Route führt durch die reizvolle Landschaft zwischen den Ausläufern der Wachau und den ersten Voralpengipfeln des Ötscherlandes zu den kulturellen Glanzlichtern der Region, wie der Schallaburg und der Burg Plankenstein. Zahlreiche Marterln, Kapellen und Kirchen, wie beispielsweise die Landpfarrkirche in Kilb und die Wallfahrtskirchen Maria Mank, Maria Steinparz und Maria Schnee, machen die Strecke auch zu einem beliebten Pilgerpfad.