Dükerbrücke

Dükerbrücke in St. Georgen am Reith
©Sabine Wieser

St. Georgen am Reith, anno 1922
Beginn des Baus der Dükerbrücke – ein Wahrzeichen entsteht
Die voranschreitende Elektrifizierung benötigte immer mehr Strom, so bekam die Stromerzeugung durch die Wasserkraft eine immer größere Bedeutung.
1921 fiel die Wahl einen Kraftwerkstandorts aufgrund der optimalen Bedingungen auf Opponitz. Betrieben werden die Turbinen durch einen Teil des Ybbswassers, das man bei einer Wehranlage in Göstling an der Ybbs aufstaut.
Die Antriebskraft Wasser leitet man mittels Stollen und Rohrleitungen durch den Königsberg und den Friesling zum Kraftwerk nach Opponitz. Mit den vor 100 Jahren zur Verfügung sehenden Arbeitsgeräten war noch alles sehr beschwerlich und großteils händisch zu erledigen. So ergab es sich, dass die Leitungsverlegung durch die Ybbs in St. Georgen am Reith einige Male durch Hochwässer zerstört und behindert wurde und man sich letztlich auf die Errichtung einer Rohrbrücke, umgangssprachlich „Dückerbrücke“, entschied.

Ein bauliches Wahrzeichen in St. Georgen am Reith war entstanden. Am 9. Dezember 1924 floss erstmals Wasser durch die Leitungen und die Generatoren des Kraftwerks in Opponitz erzeugten erstmals Strom. Dieser wird so wie damals in den umliegenden Ybbstal-Gemeinden und in der Stadt Wien verbraucht, die nach wie vor im Besitz dieser Anlagen steht.

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