Von der Mündung der Erlauf in Pöchlarn bis zum Lunzer See am Fuße des Ötschers: Beim Radfahren am Erlauftalradweg taucht man tief in die Mostviertler Kulturlandschaft ein.
Beginnend bei Pöchlarn, im sanften Alpenvorland südlich der Donau, beginnt sich der Große Erlauftalradweg Richtung Süden zu schlängeln. Immer wieder im Blickfeld erscheint der Mostviertler Hausberg: der 1.893 m hohe Ötscher. Und je größer der Ötscher wird, desto kantiger und alpiner präsentiert sich auch der Charakter der Landschaft entlang der 59 km langen Radstrecke.
Neben traumhaften Aussichten in die Voralpen warten idyllische Flusslandschaften (wie die Erlaufschlucht in Purgstall) und kurze Entdeckungstouren in Kleinstädten wie Scheibbs. Gemütliche Einkehrmöglichkeiten gibt es zuhauf – und so lernt man auch bei Brettljause, Most und Scheibbser Kugel die Spezialitäten der Region kennen.
In Gaming bei der berühmten Kartause endet der flache Teil des Erlauftalradwegs. Über eine nicht allzu lange Bergetappe auf einer verkehrsarme Nebenstraße (Pfaffenschlag) ist der Zielort Lunz am See erreicht. Hier knüpft der Erlauftalradweg an den Ybbstalradweg an.
Alternativ lässt sich auch das Kleine Erlauftal ideal beim Radfahren erkunden. Auch auf dem 38 km langen Kleinen Erlauftalradweg von Wieselburg nach Kienberg-Gaming bieten sich immer wieder herausragende Ausblicke auf die Mostviertler Bergwelt.
Hinweis zum Streckenabschnitt Zellhof-Kienberg:
Vor allem für Familien mit Kindern möchten wir darauf hinweisen, dass der rund 6 km lange Streckenabschnitt zwischen Zellhof bei Gresten und Kienberg aufgrund mangelnder Alternativen derzeit auf einer Landesstraße geführt wird. Eine neue Trassenführung ist in Ausarbeitung.
Von der Donau durch die alpine Bergwelt und wieder retour zur Donau: Entlang Ybbstalradweg und Erlauftalradweg lässt sich ein abwechslungsreicher Radurlaub erleben, denn die beiden Radwege lassen sich zu einer traumhaften Mehrtagestour vereinen.