Krampus- und Perchtenläufe im Mostviertel

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Ob Krampus- oder Perchtenlauf: Die schaurig-schönen Teufel lehren nicht nur das Gruseln, sondern beleben auch altes Brauchtum im Mostviertel.

Perchten-Aufmarsch im Mostviertel: Ab Mitte November treiben die Perchten- und Krampusgruppen der Region wieder bei eigens organisierten Läufen wie auch zahlreichen Adventmärkten ihr Unwesen. Für viele Einheimische und Gäste ein Fixpunkt im Advent.

Lautes Glockengebimmel, Rauchschwaden und gruselige Gestalten treiben in den letzten Monaten des Jahres herum und lehren Groß und Klein das Fürchten. Namhafte Gruppen, wie die Kogl-Teufeln aus Annaberg, die Eisenfürsten von Ybbsitz oder die Mostviertler Grom Teufeln aus Gresten sorgen für feurige Unterhaltung. Die Perchtenläufe des Landes sind ein Publikumsmagnet.

Im Mittelalter traten die Perchten meist in Raunächten in Erscheinung, um die Ernährungs-, Sauberkeits- und Arbeitsvorschriften zu überwachen. Besonders die Glocken sind eines der wichtigsten Utensilien für Perchten, bedeuten diese, dass die bösen Geister des Winters ausgetrieben werden. Aus diesem Grund ist vor allem der Besuch von Perchten im Volksmund sogar als glücksbringendes Omen angesehen.

Jedoch muss man zwischen guten „Schönperchten“ und den „bösen“, sogenannten „Schiechperchten“ unterscheiden. Und dann gibt’s da noch den Krampus: Er tritt – anders als die Perchten – im Normalfall als Schreckgestalt in Begleitung des Heiligen Nikolaus auf und bestraft unartige Kinder, während der Nikolaus den braven Kindern Gaben mitbringt.

Teuflische Termine 2022

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