Angerhofweg, Böheimkirchen

Wandertour ausgehend von Böheimkirchen, Untere Hauptstraße bei Parkeingang

  • Schwierigkeit: mittel
  • Distanz: 12,88 km
  • Dauer: 5:10 h
  • Aufstieg: 240 Hm
  • Abstieg: 240 Hm

Der Angerhofweg führt auf mittelalterlichen Pfaden auf den Eichberg, den ersten Berg der Flyschzone. Dieses geologische Gebiet ist durch einzigartige Erosions- und Landschaftsformen geprägt. Die spätgotische Kirche St. Peter am Anger stellt ein pittoreskes Motiv dar, wenn sie über dem Stössingtal thront, wie eine einsame Wächterin.  

Startpunkt der Tour
Böheimkirchen, Untere Hauptstraße bei Parkeingang
  • Schwierigkeit: mittel
  • Distanz: 12,88 km
  • Dauer: 5:10 h
  • Aufstieg: 240 Hm
  • Abstieg: 240 Hm
  • Fitnessanforderung:
    3/6
  • Erlebnis:
    3/6
  • Landschaft:
    4/6
  • Niedrigster Punkt233 m
  • Höchster Punkt423 m
  • Rundtour
  • Einkehrmöglichkeit
  • familienfreundlich

Downloads

Der Angerhofweg führt auf mittelalterlichen Pfaden auf den Eichberg, den ersten Berg der Flyschzone. Dieses geologische Gebiet ist durch einzigartige Erosions- und Landschaftsformen geprägt. Die spätgotische Kirche St. Peter am Anger stellt ein pittoreskes Motiv dar, wenn sie über dem Stössingtal thront, wie eine einsame Wächterin.  

Mitten in Böheimkirchen befindet sich der ausgedehnte, baumreiche Park der Gemeinde. Hier startet der Angerhofweg. Gleich zu Beginn können Interessierte die wichtigsten Eckdaten des Ortes am Denkmalstein zum 1000 Jahr Jubiläum der erstmaligen urkundlichen Erwähung 985 nachlesen. Nachdem man durch die Parkallee spaziert ist, geht es am Ufer des Michelbaches weiter. Man verlässt die Landschaft der nördlichen Voralpen, die durch Ackerbau geprägt ist, und betritt die Flyschzone, in der vor allem Weidewirtschaft vorherrscht. Dieses geologische Gebiet zieht sich wie ein Bogen vom Genfer See auf der Alpennordseite bis zum Bisamberg bei Wien. Durch den weichen Sandsteinuntergrund entstanden hier einzigartige Erosions- und Landschaftsformen. Man überquert den Michelbach - althochdeutsch: „Großer Bach“ - bei Furth. Diese Querung existierte bereits im Mittelalter, daher der Ortsname. Von Weitem sieht man schon die pittoreske Kirche St. Peter am Anger. Erstmals genannt wurde der Ort 1248, seine genaue Entstehung ist jedoch ungewiss. Der Stil des heutigen Kirchenhauses stellt eine Mischung aus Spätgotik und Barock dar. Vorbei am Hof Hagenau - einst ein Ritterhof, wie Grabplatten im Dom zu St. Pölten bezeugen - geht es auf den Eichberg(415m). Zurück geht es auf dem Berggrat, der im Mittelalter eine wichtige Verkehrsroute war. Vorher kann man jedoch noch das Alpenpanorama mit Blick bis zum Ötscher genießen. Besonders Sportliche erwartet am Ende des Weges ein Beachvolleyballplatz und ein Freibad.

Empfohlener Zeitraum

J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D