Gedenken an die Novemberpogrome 1938

Gedenken braucht Forschung: Vortrag und Konzert

  • Ehemalige Synagoge St. Pölten, 3100 St. PöltenEhemalige Synagoge St. Pölten, 3100 St. Pölten

Termine

Gedenken an die Novemberpogrome 1938

Wie jedes Jahr verbindet das Gedenken an die Novemberpogrome 1938 Forschung mit Musik. Im ersten Teil spricht Injoest-Mitarbeiter Peter Hinterndorfer über das österreichweite Projekt „Digitale Erinnerungslandschaft“ (DERLA), für das er alle niederösterreichischen Gedenkzeichen an Opfer des Nationalsozialismus erfasst, fotografiert und online gestellt hat.



Im zweiten Teil finden Erinnerungen von Zeitzeugen eine musikalische Umsetzung: der 1955 geborene Komponist Rudolf Jungwirth verwob in seinem Stück „Stele“ für Sprecher und Streichsextett die Erinnerungen von Zeitzeugen der Novemberpogrome in Linz.



Das Ensemble Castor, bekannt für Barockmusik, bringt dafür seine ganz besonderen Klangfarben ein. Das Stück wird von zwei Musikstücken eines jüdischen Barockkomponisten umrahmt.



Anschließend laden wir Sie an ein, an Steinen der Erinnerung in der Stadt weiße Rosen zu legen und Gedenkkerzen zu entzünden.



Peter Hinterndorfer (Injoest): Das Projekt „Digitale Erinnerungslandschaften“ (DERLA)



Rudolf Jungwirth (geb. 1955): Stele für Sprecher und Streichsextett



Mit Texten von Zeitzeugen der Novemberpogrome in Linz

Umrahmt von zwei Werken jüdischer Barockkomponisten



Ensemble Castor:

Petra Samhaber-Eckhardt | Violine und Leitung

Martin Kalista und Maria Wahlmüller-Ammer | Violine

Rosi Haberl | Viola

Philipp Comploi und Judith Fröschl | Violoncello

Erich Traxler | Cembalo

Jürgen Rathke | Sprecher



In Kooperation mit dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs

Entdecken Sie mehr

Umgebung erkunden

Ausflugsziele, Hotels, Touren und mehr

Suchradius
null